Atemschutztraining

23. März 2019
Atemschutz-Workshop der Feuerwehr Bad Brückenau

Atemschutz- Workshop der Feuerwehr Bad Brückenau

Die Feuerwehr Bad Brückenau veranstaltete im Schul- und Sportzentrum ein Atemschutz-Workshop. An der jährlich stattfindenden Atemschutzausbildung haben die Freiwilligen Feuerwehren Geroda, Breitenbach- Mitgenfeld, Kothen, Riedenberg und Bad Brückenau mit Ortsteilwehren Volkers und Römershag teilgenommen.

 

Schlauchreserve auf großer Distanz

Der Atemschutz- Workshop wurde in drei Stationen aufgeteilt, bei welchen verschiedene Aufgaben zu bewerkstelligen waren. Bei der ersten Station, geleitet von Florian Dorn und Michael Krug, mussten die Atemschutzgeräteträger verschiedene Räumlichkeiten mit einer längeren Schlauchstrecke absuchen. Die Hauptaufgabe dieser Übung war das legen und benutzen einer Schlauchreserve.

 

Reines Abtasten mit Nullsicht

Die Stationen zwei und drei führten in die Kellerräume des Schulzentrums Bad Brückenau. Bei beiden Stationen wurde unter Nullsicht die Personenrettung geübt. Bei einer der beiden Stationen, geleitet von Marius Fischer und Christian Kötzner, wurde die Taucher- und Wandtechnik geübt. Während dieser Übung durften die Atemschutzgeräteträger kein Licht mitführen und waren der absoluten Dunkelheit ausgeliefert. Die Tauchertechnik ist eine Suchtechnik, welche besonders gut für große Räume geeignet ist. Bei dieser Technik wird ein Atemschutzgeräteträger von seinem Kollegen über eine Leine durch den Raum geführt. Mit der Wandtechnik wird ein Raum entlang der Wand abgesucht und Hindernisse wie Tische und Schränke mit dem Arm oder zum Beispiel dem Stiel der Feuerwehraxt abgetastet, da sich in diesem Bereich Personen befinden könnten.

 

Atemschutz- Notfalltraining war das Thema der dritten Station. Immer wieder kommt es vor, dass Atemschutzgeräteträger selbst aus einer misslichen Situation gerettet werden müssen. Achim Kohlhepp und Sven Gerhard übten mit den Atemschutzgeräteträgern die Rettung von zwei Kollegen in völliger Dunkelheit. Während dieser Übung wurden die Masken der Geräteträger zusätzlich abgedunkelt, damit diesen auch der letzte Funke Licht genommen werden konnte. Der Rettungstrupp musste dem Schlauch des ersten Angriffstrupps folgen um diesen ausfindig zu machen. Die Schwierigkeit jedoch, dieser wurde mit einem anderen Schlauch verdreht, weshalb sich einige Atemschutzgeräteträger verirrten.